Schülermedienwoche 2021 an unserer Schule

„Woran erkenne ich „Fake News“?“ und „Haben Journalist*innen oft Angst?“

Foto aus dem Klassenzimmer

Pandemiebedingt, aber nicht minder interessant fand die Schülermedienwoche 2021 vom 3. – 7. Mai 2021 online und gleichzeitig als Livestream in den DV-Unterricht an unserer Schule statt.

So „besuchten“ erstmals je zwei Journalist*innen verschiedener Tageszeitungen virtuell unsere Klassenzimmer. Dank eines digitalen Fragetools stellten die Schüler*innen den beiden Journalist*innen die Fragen live via Chat.

Die Schüler*innen waren sehr begeistert, als sie in Echtzeit Antworten auf ihre Fragen zur journalistischen Arbeit erhielten („Da ist ja meine Frage!“). Mit ein bisschen Vorarbeit im DV-Unterricht wurden die Themen vorab behandelt und im Anschluss an die Veranstaltung mit den Schüler*innen nachbereitet.

Denn die Thematiken der Journalist*innen sind aktueller denn je und betreffen auch die Schüler*innen in ihrem (Unterrichts-)Alltag – „Was ist eine seriöse Quelle?“, „Woran erkenne ich „Deepfakes?“ und „Was ist der Unterschied zwischen Meinungen und Fakten?“ Unsere Schüler*innen frugen auch gezielt nach der Presse- und Meinungsfreiheit als Teil der journalistischen Arbeit – Freiheiten, die teilweise in ihren Herkunftsländern unterschiedlich stark respektiert werden. Über diese Aspekte der Medienethik, den Klimaschutz oder den aktuellen Umgang mit „Deepfakes“ zu sprechen, empfanden unsere Schüler*innen als Bereicherung und diskutierten auch im Anschluss an die Veranstaltung auf den Internetseiten der Schülermedientage weiter! Das Interesse war also geweckt und ein Baustein mehr in Richtung Medienkompetenz gesetzt.

Thema der „Schülermedientage“, einer seit 2019 jährlich wiederkehrenden Veranstaltung, initiiert von der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und zahlreichen Vertreter*innen verschiedener Medienhäuser, ist die Aufklärung über journalistische Arbeit und ihr direkter Umgang mit neuen Erscheinungen wie „Deepfakes“ und „Fake News“.